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Reinigung
und Archivierung
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| Wenn
ich eine neue Platte bekomme, untersuche ich diese zuerst auf Schäden
(Brüche, Risse, etc.). Die häufigste Beschädigung (abgesehen
von Randchips, Nadellöchern u. starken Kratzern) - ist der Bruch von
der Außenkante bis zum Mittelloch. Diese Platten lassen sich eigentlich
alle retten - ich gebe dazu nur einen kleinen Tropfen "Superkleber"
auf den nichtbespielten Rand (Vorsicht - Platte mit der Klebestelle nach
unten halten - sonst zieht der Kleber unwillkürlich in die Rille) -
das genügt eigentlich um die Platte abzuspielen ("Klackst"
zwar - aber ist spielbar). Das war's auch schon mit Reparaturhinweisen -
zerbrochene Platten (einzelne Stücke) habe ich schon zig-mal versucht
zusammenzukleben - ist mir noch nie gelungen. Mit dem "Ausrichten"
von stark-gewellten Platten habe ich keine Erfahrung - sollte es mich aber
einmal "treffen" - so werde ich wohl die Variante mit der "Heizdecke"
wählen (denke da kann man am Wenigsten falsch machen).
Nachdem ich die Platten also
dem ersten "Check" unterzogen habe (Platten für den Verkauf
oder Tausch werden gleich in die Liste geschrieben und weggelegt) - geht's
an die Reinigung. Zum Trocknen stelle ich sie dann in einen Plattenständer (Vorsicht - besonders bei ältere Platten greift die Feuchtigkeit das Labelpapier an - nach dem Waschen gleich "abtupfen"). Als Nächstes versuche ich eine (möglichst) originale Hülle zu finden. Dies gelingt mir auch größtenteils ( ca. 90% meiner "Stamm-Sammlung" ist in Originalhüllen) - gewisse Hüllen sind aber sehr schwer aufzutreiben (haupts. ausl. Platten und Exoten, sehr alte Labels - ebeso wie z.B. Woolco, Derby - 25 cm, etc.) - "Swing"-Hüllen - beispielsweise - scheint es gar nicht zu geben(!!??). Außerdem gibt's noch schöne Hüllen mit Portraits der Künstler oder mit Werbung für die hauseigenen Abspielgeräte (hier einige Beispiele) Dann geht es ans Archivieren und Bewerten (Access-Tabelle) -zumindest angespielt wird jede Neuerwerbung - wenn's die Zeit erlaubt, nehme ich besondere Stücke auch gleich auf (da ist das "Reinschreiben" nicht so fade!!). Zur Aufbewahrung und Archivierung der Platten habe ich die beiden ausgedienten "Kinderzimmerschränke" meiner Tochter adaptiert. In je 4 unterteilten "Schubladen" bringe ich an die 1500 Platten unter. So kann ich - vorsichtig ausgedrückt - von einer gewissen "Übersicht" sprechen (Na ja). Ein Teil der Schellacks ist in Alben untergebracht. (Hier könnt ihr euch das ansehen) |
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